Aber auch ein frisch verliebt sein oder intensives Küssen bringt die Glückshormone zur Ausschüttung. Der Mensch hat Schmetterlinge im Bauch, fühlt sich rundum wohl und ist insgesamt leistungsfähiger. Von daher wird dieses Gefühl als sehr angenehm angesehen.

Der Genuss bestimmter, meist scharfer Gewürze oder körperliche Anstrengung, beispielsweise im Hochleistungssport, schüttet ebenfalls die Endorphine aus. Aber es gibt auch noch weitere Glückshormone, wie das Dopamin. Dieses ist für die allgemeine Leistungsfähigkeit und Schaffenskraft sehr wichtig. Produziert wird es im Zentralen Nervensystem im Gehirn.

Regulierung des Glückshormons

Im vegetativen Nervensystem regulieren diese Glückshormone die Durchblutung der inneren Organe. Von daher gehört das Dopamin zu den wichtigsten Glückshormonen. Es kann vorkommen, dass der Körper nicht in der Lage ist, genügend Dopamin selber zu produzieren, was sich in Abgeschlagenheit, Mattheit äußert. Dann kann es auch in künstlicher Form durch bestimmte Medikamente zugeführt werden. Diese Abklärung bedarf aber unbedingt einer ärztlichen Untersuchung.Eine Einnahme der Präparate sollte keineswegs eigenmächtig geschehen. Weitere Glückshormone sind Serotonin, Phenetylamin, Noradrenalin und Oxytocin.

In der Regel werden alle diese Glückshormone vom Körper selber produziert. Eine Störung kann auch bei diesen Hormonen zu gesundheitlichen Schäden führen und durch den Einsatz bestimmter Medikamente kann dem entgegengewirkt werden. Das Glückshormon Oxytocin wird bei Müttern freigesetzt von dem Moment an, wo sie ein Kind gebären, das Neugeborene schreit oder gestillt wird. Es beeinflusst den sozialen Kontakt zwischen Mutter und Kind.